Abschied vom Martinskantorat

KMD Matthias Hanke

Matthias Hanke

KMD Matthias Hanke

Am 1.4. wurde ich vom Dienst an der Martinskirche und im Kirchenbezirk verabschiedet. Auch wenn ich eine ebenso interessante wie wichtige Aufgabe als Landeskirchenmusikdirektor vor mir habe, fiel mir das Abschiednehmen nicht leicht. Das Abschiedswochenende brachte viele Menschen zusammen, die in den letzten 20 Dienstjahren in irgendeiner Weise in Kontakt mit mir standen oder der Kirchenmusik an der Martinskirche verbunden sind. Für alle erwiesene Zuneigung, für die freundlichen Dankesworte, Geschenke und Zusendungen möchte ich mich herzlich bedanken. 

Wenn Sie mich auf meinem neuen Weg etwas begleiten wollen, würde ich mich sehr freuen. Am Montag, 25.4. werde ich in der Stiftskirche Stuttgart offiziell eingeführt.

Herzliche Grüße,
Ihr Matthias Hanke

 

Aktueller Flyer der 27. Orgelreihe hier zum Download. (PDF 1596 kb)

Daniel Tepper wird ab 1.10.2016 neuer Kantor an der Martinskirche

Daniel Tepper wurde zum Nachfolger von KMD Matthias Hanke gewählt und wird am 1.10.2016 sein Amt als Kantor an der Martinskirche und als Bezirkskantor für den Kirchenbezirk Böblingen antreten.

PRESSEMITTEILUNG DANIEL TEPPER NEUER KANTOR SINDELFINGEN

Kirchenmusik goes popular

TIlman Jäger MISSA PACIS

Ein Kammerchor aus Sängerinnen und Sängern der cappella nuova und des Böblinger Vokalensembles hat die MISSA PACIS von Tilman Jäger im Rahmen des 25. Deutschen Evangelischen Kirchentages am 6.6. in der Gaisburgkirche Stuttgart unter Leitung von KMD Matthias Hanke uraufgeführt und am 14.6. in der Martinskirche Sindelfingen wiederholt. Beide Konzerten waren große Erfolge. Der Komponist Prof. Tilman Jäger wirkte als Pianist mit. In der Band spielten Dozenten und Professorenkollegen der Musikhochschulen Stuttgart und München. 

Jörg Hoiss HOPE

Am 4. und 5. Juli wurde in der Martinskirche das Rock-Pop-Jazz-Gospel-Oratorium HOPE vom Sindelfinger Jugendchor, der cappella nuova, der Lumberjack-Bigband Göppingen und Musiklehrern der Schordorfer Musikschule uraufgeführt. Das Auftragswerk des Martinskantorates an den ehemaligen Maichinger und AEG-Bigbandler Jörg Hoiss behandelt inhaltlich das Ringen von Gut und Böse in dieser Welt und in jedem Menschen. Musik, Glaube und das kleine Wörtchen Hoffnung sind oft die einzige Anker in der Zeit. Mitreißende Chor- und Solonummern sowie extrovertierte Einlagen von den Insturmentsolisten, u.a. auf einer E-Geige gaben den Aufführungen Ihre Einzigartigkeit.

Orgelsanierung aktuell

Bereits 134.000,- € wurden gespendet. Das ist sehr erfreulich. Allen Spenderinnen und Spendern sei herzlich gedankt.

Für die anstehende Orgelsanierung, die an die Orgelbaufirmen Mühleisen und Trefz vergeben wurde, benötigen wir bis Sommer 2016 insgesamt 150-178.000,- €. Geben Sie uns bitte weiter Ihre finanzielle Hilfe. Mit einer Reihe von Spende-Ideen ausgestattet wird im Sanierungsflyer die Sanierung der großen Weigle-Orgel von 1961 erklärt.

Prof. Dr. Hemuth Rilling kommt mit Bachs Weihnachtsoratorium am Do, 17.12.2015 in die Martinskirche nach Sindelfingen. Für diese Veranstaltung suchen wir noch einen zweiten Hauptsponsor in Höhe von 5.500 €. Dann unterstützen die gesamten Einnahmen des Abends komplett die Orgelsanierung.

DOWNLOAD Orgelsanierungsflyer hier.

Möbelhaus Hofmeister Sindelingen spendet für die Orgelsanierung

Ehepaar Hofmeister bei der Spendeübergabe

Musical ELEÁSAR 13.-21. Dezember

Mehr Infos auf Facebook

https://www.facebook.com/EleasarMusical

Familien-CD

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Lange Nacht der Museen" wurden am 15.11. in der Martinskirche zwei Konzerte angeboten. Die Konzerte waren in Hinblick auf die anstehende Orgelsanierung als Benefizkonzerte eingesetzt und erbrachten 2400 €. Die fünfköpfige Musikerfamilie Hanke aus Sindelfingen musizierte ein Programm von Frühbarock bis Piazolla und Sakro-Pop.

Kurzer Trailer zum Anschauen auf Youtube hier anklicken.

Im April 2015 wurde mit diesem Programm eine CD im Odeon der SMTT von Tonmeister Christian Sager, Zürich, aufgenommen und jetzt veröffentlicht. Gerhart Darmstadt, Barockcellist und Professor für Alte Musik in Hamburg ergänzte das Familienensemble aus Fabian Hanke (Geige, Gesang, Perkussion), Jonathan Hanke (Klavier, Cajon), Lukas Hanke (Viola, Cajon), David Hanke (Blockflöten), Theresia Hanke (Violine) und Matthias Hanke (Klavier, Cembalo, Keyboard, Cajon).

Die CD beinhaltet einen bunten Strauß an Werken aus verschiedensten Epochen und Stilrichtungen. Da findet sich Frühbarockes von Uccellini neben barocken Konzerten von Corelli und Vivaldi, aber auch popularmusikalische Kommentare zu Bachs Doppelkonzert und auf Vivaldis A-Moll-Konzert. Romantisches von Brahms und dem jungen Schostakowitsch führt zu Volkstümlichem Morrison's Jig, was wiederum den tänzerischen Sonatas von Uccellini nahe kommt. Tiefgang und Etikette gibt der CD auch die Aufnahme zweier neuerer Kirchenlieder und der kryptische Tango Oblivion von Piazolla.

Die CD kostet 15 € und ist beim i-Punkt, im SZ/BZ-Online-shop und in der Kirchenpflege bei Frau Nagel erhältlich. Der Mehrwert von 5 € wird komplett für die Orgelsanierung der Martinskirche verwendet. Infos auch über www.davidhanke.com.

 

 

CD "Let praises sound" und Konzert 2013

CD-Label "Let praises sound"

CD "Let praises sound"

Zum Sindelfinger Kirchentag 28.-30. Juni 2013 wurde "Let praises sound" in Sindelfingen aufgeführt.

Cappella nuova und der Kinder- und Jugendchor haben im Juli 2010 aus dem Konzertmitschnitt eine CD produziert. Sie bietet mit Nils Kjellströms "Let praises sound" eine mitreissende und doch andächtig besinnliche Abendmusik im Stile von Gospel, lateinamerikanischem Pop, aber auch farbigen a cappella - Nummern.

Hier ein Einblick in die das Booklet und die Titelliste der CD.

Die CD kostet nur 10 € Einzelpreis, ab 2 CDs sogar nur 7,50 €. Sie können auch um Zusendung (+ 2,50 €) der CD bitten. Bitte melden Sie sich bei Matthias Hanke per Mail.

cappella nuova in Rom

cappella nuova nach der Messe im Petersdom 12.10.2014

Romreise mit Überraschungen

Die cappella nuova mit Kirchenmusikdirektor Matthias Hanke war von 10.-13. Oktober eingeladen, eine Messe in der Peterskirche in Rom, ein Konzert in der päpstlichen Universitätskirche San Apollinare und einen evangelischen Gottesdienst in der Christuskirche zu gestalten. Unter den Besuchern war u.a. auch die Pressesprecherin der deutschen Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan. Als begeisterte Chorsängerin sprach sie sich deutlich für eine Wiederkehr nach Rom aus.

Die Einladung in die katholischen Hochburgen Roms kam über Sopranistin Barbara Sahlström zustande, die Matthias Hanke bei seinen Gemeindebesuchen in Andalusien kennen gelernt hatte. 

Es war eine bewegende Reise mit vielen Überraschungen. Der dreiste Diebstahl von vier Geldbörsen mit persönlichen Dokumenten und eine erst noch zu reparierende Konzertorgel konnten den überwältigenden Gesamteindruck aller Erlebnisse nicht schmälern. Rom bezauberte bei sommerlichen Temperaturen. Der Aufenthalt des Chores war aufgewertet von Privatführungen durch Dozenten und Professoren der päpstlichen Universtität de la Croce, zuletzt sogar in die Vatikanischen Gärten. Hier begegnete ein Teil des Chores sogar Papst Franziskus, dessen Aura nachhaltig beeindruckte. Von einem spontanen Ständchen in Hörweite des Hauses von Papst Benedikt wurde ihm später bei Tisch durch sein Personal berichtet.

Mit Hochspannung erwartete die cappella nuova mit KMD Matthias Hanke und Pater Johannes Rathfelder am Sonntag den Moment der zu gestaltenden Messe im Petersdom. Einmal durch die Security wurde plötzlich am Eingang zum Petersdom Theresia Hanke die Mitnahme ihrer Violine, Matthias Hanke die Mitnahme seines Trollies mit Noten, Gastgeschenken und Konzertkleidung verweigert. Telefonate zu Verantwortlichen ebneten auch diese Hürde. Unmittelbar vor Beginn der Messe begann ein für die Liturgie zuständiger Zeremonienmeister Hanke vorzuschreiben, welche der im Vorfeld minutiös genehmigten Chorstücke nicht mehr zu singen seien. Begründung: alle zu lang und nicht möglich. Das Sanctus sollte sogar mitten im Stück gestoppt werden, das Offertorium erst ab der Mitte beginnen, Halleluja ganz gestrichen, u.s.w.. Stress pur. Hanke fühlte sich an Haydn und Mozart erinnert, die einst in Salzburg ihre Messkompositionen zensieren lassen mussten. Mehrere Personen mischen sich nun ein und versuchen zu vermitteln. Während schon die vorangegangene Messe zu Ende ging, führte schließlich mit Hilfe des befreundeten Domorganisten Gian Luca die Kontroverse zu einem akzeptablem Kompromiss. Im fliegenden Wechsel hatte der Chor sich nun aufzustellen. Unmittelbar darauf begann die Messe. Stets auf Zeichen konnte Hanke dem Chor die Töne von der Stimmgabel geben, dann hieß es Warten bis zur Freigabe des musikalischen Beitrages, der ohne Verzögerung zu beginnen hatte. Kommentar einer Chorsängerin: "Es war schlimmer als im Fernsehgottesdienst". 

Über all diesen aufregenden Details stand der überragende Eindruck des gigantischen Kirchenraumes und der würdevollen Messe durch Kardinal Comastri, der in der Hierarchie des Vatikans unmittelbar nach Papst Franziskus rangiert. Er dankte namentlich der cappella nuova Sindelfingen für die Gestaltung der Messe.

Auch für Pater Johannes war die Konzelebration im Petersdom ein besonderes Ereignis. Obwohl durch mehrere Schreiben von Hanke angefragt, war seine Mitwirkung nie bestätigt worden und somit bis zum Schluss ein Moment der Spannung. Diese löste sich aber völlig, als Pater Johannes in der Sakristei herzlich empfangen wurde. Man wusste von seinem Kommen und integrierte ihn kollegial in die Schar der aus Welt stammenden Zelebranten. Pater Johannes zelebrierte im liturgischem Gewand der Peterskirche.    

Nicht viele evangelische Chöre und Kantoren bekommen die Gelegenheit, im Zentrum der abendländischen Kirche wirken zu dürfen. Das ist ein erhebendes wenn gleich kaum zu beschreibendes Gefühl des Glücks. Nur schwer trennte sich am Sonntagabend die 67 Personen umfassende Reisegruppe des Martinskantorates vom Petersplatz und dem Ort eines einmaligen Erlebnisses.

Martinskantorat in Litauen, Lettland und Estland

Konzert Tallinn

Chor und Orchester des Martinskantorates bereisten vom 12.-21. Juni das Baltikum. Litauen, Lettland und Estland waren für viele noch unbekannte Landschaften und Staaten, dessen Geschichte bis in die jüngsten Tage sehr bewegt ist. Bei den Konzerten in der Kathedrale von Liepaja, im Dom zu Riga, im Hofgut Schlockenbeck in Tukums und in der Jaanikirche in Tallinn wurden Kantaten von Bach und Mendelssohn, Motetten von Bach, Kaminski und Vasks aufgeführt. Domorganist Prof. em. Wolfgang Baumgratz aus Bremen begleitete als Konzertorganist die Reise.

Ein besonderes Ereignis war der Festgottesdienst am Sonntag Trinitatis in der Trinitatiskathedrale von Liepaja zusammen mit Bischof Pavils Bruvers von der lettisch-lutherischen Kirche und Markus Schoch,  Pfr. der deutsch-lutherischen Kirche in Lettland mit Sitz in Riga, der die Festpredigt hielt.

Nach der Reise führten am 12. Juli die Ensembles in der "Orgelreihe" symphonische Kirchenmusik von Mendelssohn auf, u.a. die Psalmkantaten 115 und 42.

Plakat Tallinn zum Download hier.

 

 

Das Martinskantorat

> Festgottesdienst Martinskirche

Festgottesdienst in der Martinskirche

>

mit Chor und Orchester des Martinskantorates

Hier treffen sich Menschen, die sehr verschieden und doch von einer Idee begeistert sind: In harmonischer Atmosphäre Gemeinschaft erleben und sich kreativ engagieren.

  • Im Horizont unseres Lebens und Glaubens singen und musizieren.
  • Dieses Leben bei Gottesdiensten und Konzerten mit Menschen teilen.
  • Gott begegnen.
  • Reichtum wahrnehmen, den jeder verdient hat.

Informieren Sie sich über die Ensembles.

  • Bereits Kinder ab 4 Jahren können bei den Minifinken im Chor singen. 
  • Für alle Altersgruppen gibt es Chöre. Instrumentalisten treffen sich im Stiftshof-Orchester, gestalten Gottesdienste oder spielen in der Kirchenband mit.
  • Rund 250 Mitwirkende kommen jede Woche zu gemeinsamen Proben zusammen.
  • Das Repertoire reicht von Geistlicher Popularmusik über Motetten aller Epochen, Kantaten- und Oratorien, aber auch Szenisches wie Singspiele, Musicals und Musiktheater ist dabei.
  • Ein weites Feld zum Mitmachen und Miterleben.

Dabei sein und dazugehören:

  • Schließen Sie sich einem Ensemble an.
  • Besuchen Sie die musikalisch besonders gestalteten Gottesdienste.
  • Kommen Sie in unsere Veranstaltungen und Konzerte.
  • Werden Sie Fördermitglied im Freundeskreis "Musik an der Martinskirche".