Kochfähige Stoffmasken: ein Zeichen der Rücksichtnahme - Aufruf zur Herstellung - Abgabe in der offenen Martinskirche

Mitbürgerinnen und Mitbürger, insbesondere all jene, die in ihrem beruflichen und familiären Alltag mit dem gefährdeten Personenkreis zu tun haben, wollen Rücksicht nehmen und dies mit dem Tragen einer Maske zeigen. Denn der häufigste Übertragungsweg des Coronavirus geschieht über Tröpfchen. Mit einer Maske wird die Streuung reduziert.

Eine selbstgemachte Atemschutzmaske gegen das Coronavirus ist also ein demonstrativer Akt und zugleich ein symbolischer Appell an die Verantwortung. Sie zu tragen ist Ausdruck solidarischer Höflichkeit (Chefvirologe der Berliner Charité Dr. Drosten) und Ausdruck der gegenseitigen Fürsorge und Rücksichtnahme. Es ist definitiv keine Selbstschutzmaßnahme. Durch das Tragen einer Maske verringert sich das Risiko, selbst am Coronavirus zu erkranken, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen u.a. des RKI nicht - aber das Risiko, andere über Tröpfcheninfektion zu infizieren, kann verringert werden.

Eine solche selbst genähte, doppellagige Atemschutzmaske (Anleitung siehe hier) muss aus einem bei 95 Grad waschbaren Stoff hergestellt sein, etwa aus Baumwolle (neu oder gebraucht, z.B. aus T-Shirts).

Wir rufen hiermit dazu auf Atemschutzmasken aus Baumwolle zu nähen und - sofern keine Verwendung im eigenen Umfeld besteht – diese in der Martinskirche abzugeben. In der täglich – außer montags - geöffneten Martinskirche steht eine Kiste bereit, in die die Masken eingeworfen werden.

Ev. Kirchengemeinde Sindelfingen - "Helfen statt Hamstern"