Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu

Titel des Weltgebetstages: Worauf bauen wir? (Mt 7, 24-27)

Vanuatu ist eine faszinierende Schönheit von 83 Inseln im Pazifik mit Traumstränden, blauem Meer, Palmen, Korallenriffen mit bunten Fischen, üppigem Regenwald, einem Überfluss an Früchten, reich an Flora und Fauna. Ein Südseeparadies! Doch Vanuatu ist bedroht wie kein anderes Land auf der Erde. Die Existenz der Inseln ist durch den Klimawandel, den damit verbundenen Anstieg des Meeresspiegels, das Absterben der Korallenriffe und die Erwärmung der Meere massiv gefährdet. Vulkanausbrüche von sieben aktiven Vulkanen kommen hinzu. Immer öfter kommt es zu verheerenden Wirbelstürmen.

Das Titelbild von Juliette Pita erinnert an Pam, den schlimmsten Zyklon der Geschichte, der im März 2015 zahlreiche Menschen obdachlos machte und 96% der Ernte zerstörte. Es trägt den Titel "Bedroht und doch geborgen". Eine Mutter beugt sich schützend über ihr kleines Kind. Im Hintergrund brechen Wellen. Eine Palme biegt sich über die beiden, niedergedrückt durch den starken Wind. Doch die Wurzeln geben Halt. Am Horizont sind kleine Kreuze zu sehen für die Menschen, die bei der Katastrophe gestorben sind.

Worauf baut Vanuatu, wenn doch immer wieder Naturkatastrophen alles vernichten können? "Mit Gott bestehen wir", so steht es auf dem Landeswappen der 83 Inseln. Der Titel, den die Frauen aus Vanuatu für den Weltgebetstag 2021 ausgewählt haben, könnte nicht aktueller sein: "Worauf bauen wir". Mit den Frauen aus Vanuatu fragen sich auch angesichts der Corona-Pandemie Menschen rund um den Globus: Was zählt? Was ist wichtig? Was hält uns?

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns den Gottesdienst zum Weltgebetstag zu feiern, in Corona-Zeiten mit etwas anderen Rahmenbedingungen, und zwar am Freitag, den 5. März 2021 um 18 Uhr in der evangelischen Versöhnungskirche auf dem Goldberg.

Irma Oechsle für das Team des Weltgebetstags